Incharge.city - ABC-Logistik GmbH Düsseldorf München - Spedition, Logistik, Lagerhaltung

Incharge.city

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Die Verkehrssituation in der Stadt ist immer schon schwierig gewesen und die Vielzahl der Herausforderungen der letzten Jahre machen es nicht einfach,
•         die Mobilität für die Menschen in unserer Stadt sicherzustellen.
•         den Ein und auch Auspendlern, eine vernünftige Infrastruktur zu bieten .
•         die Versorgung des Handels der Verwaltung und der Bevölkerung sicher zu stellen.
 
Für jeden Bereich sind unterschiedliche Ansätze erforderlich, die jedoch alle zum gleichen Ziel führen werden.
 
•         die  Anforderungen aus dem Luftreinhalteplan werden erfüllt  und die festgelegten Grenzwerte für Stickoxide und den Feinstaub werden unter von 40 bzw. 50 Mikrogramm gebracht.
•         Der Verkehr und damit der Verkehrslärm wird eine erträgliche und zukunftsweisende Struktur bekommen, mit der alle gut leben können.
•         Und wir  werden alles daransetzen großflächige Dieselfahrverbote zu verhindern.
 
Von 45 Mio PKW sind
•         15 Mio Diesel PKW in Deutschland
•         6 Mio PKW davon entsprechen dem  Euro 5 Standard
•         2,7 Mio PKW dem Euro 6 Standard ( 18 % )
 
Reine Elektrofahrzeuge gibt es heute schon 35.000, das ist aber derzeit nicht mal der Tropfen auf den Stein.
 
Ähnlich sieht es im Schwerlastverkehr aus. Von 3,5 Mio Lastkraftwagen entsprechen knapp 300.000 Fahrzeuge derzeit nur der Euro 6 Norm unter 10 %
 
Das heißt, wenn bei einem möglichen Dieselfahrverbot von 18 Mio Dieselfahrzeugen 15 Mio Fahrzeuge nicht mehr fahren dürften, braucht es nicht viel Fantasie sich vorzustellen, wie wir wieder in der Spedition mit Pferd und Wagen liefern, die Handwerker mit Ochsen als Transportmittel durch die Straßen ziehen und die Menschen auf die Tram auf und abspringen.
 
Natürlich ist  die Automobilindustrie verpflichtet, zumindest die Euro 5 Fahrzeuge umzurüsten, die nicht den Vorgaben entsprechen. Bis mit der Umrüstung aber ernsthaft überhaupt begonnen werden kann,und das spürbar wird, vergeht viel zuviel Zeit. Wenn wir uns nur darauf verlassen, hat uns vorher das Dieselfahrverbot schon eingeholt. Die Automobilindustrie hat auch zwar betrogen und  sicher die Verkehrsentwicklung unterschätzt. Sie ist damit aber nicht alleine verantwortlich für die Verkehrs - und Emmissionsentwicklung.
 
Die Emmissionen gehen nicht schneller nach unten
•         weil die Menschein wieder zurück in die Städte ziehen .
•         weil mehr Arbeitsplätze in den Städten verfügbar sind.
•         weil die Menge an Verkehr ständig steigt.
•         weil die Infrastruktur der Städte,und auch der Fernstraßen nicht ausreichen.
•         weil der Wunsch nach Mobilität weiter steigt.
•         weil die Versorgung mit Produkte aus aller Welt einen immer höheren Stellenwert einnimmt.
•         und weil wir meinen, mit dem Onlinehandel unsere persönliche Versorgungssiutation zu vereinfachen.
 
Ein Teufelskreis?
 
Nein, ein Problem dem wir uns nun stellen!
 
Wir werden nicht ernsthaft einen einzigen Tag tolerieren, dass Menschen im Umfeld der Corneliusstr früher sterben als in anderen Stadtteilen. Von daher müssen die Emmissionen an den neuralgischen Stellen sofort herunter,im Zweifel wirklich durch zumindest temporäre Fahrverbote.
 
Es gibt mittlerweise eine Vielzahl von Ideen, die im Interesse aller Menschen in unserer Stadt sofort umgesetzt werden können und an denen sich jeder für sich gerne beteiligen darf.
 
Im Rahmen der IHK sind bereits viele Initiativen gestartet und es haben sich viele Institutionen und Entscheider aus Düsseldorf zusammengefunden, um gemeinsam praktische Ideen zu entwickeln und diese auch umzusetzen. Die IHk koordiniert die Arbeitsgruppen aus meiner Sicht ziemlich gut.
 
Aber tue Gutes, rede drüber!
 
Den Weg zur Umsetzung sollte aus meiner Sicht noch öffentlicher werden und in Anbetracht des Ernstes der Situation, ist es unumgänglich, die Menschen in dieser Stadt mit einzubinden.
 
Wir könnten den Bürgern erklären,wie es möglich sein wird Dieselfahrverbote zu verhindern und trotzdem an saubere Luft, weniger Lärm und weniger Verkehr zu kommen. Mit  öffentlicher Akzeptanz der Maßnahmen durch die Bürger wird es für die ganze Stadt einfacher.
 
Ein paar Beispiele:
•         Stand des hoch innovativen ÖPNV
•         Temporäre Subvention von  ÖPNV Fahrkarten
•         Stand der Gespräche zu Netzfahrkarten mit den Nachbargemeinden.
•         Möglicher Parkraum für Pendler vor , oder an der Stadtgrenze
•         Stand der Elektroladeinfrastruktur
•         Stand Carsharing, E Bikes,
•         Zeitlich temporäre Fahrverbote in den neualgischen Bereichen
•         Kritische Betrachtung des Onlinehandel.
•         Stärkung des Einzelhandels.
•         Flexibilisierung der Arbeitszeiten in Wirtschaft und Verwaltung
•         Steigerung der Attraktivität der Innenstadt, aber auch der Quartiere in den Stadtteilen
•         Verkehrsvermeidung durch Reduzierung des Lieferverkehrs
•         Verkehrsvermeidung durch Nutzung der Lieferzeiten von 05:00h morgens bis 22.00h abends
•         Verkehrsvermeidung durch emmissionsfreie Lieferungen nachts.
 
Das Ganze vielleicht in einem regelmäßigem Maßnahmenplan mit dessen Erfolg sich jeder angesprochen fühlt.
 
Und damit komme ich nun zu dem Bereich, der auch nachhaltig ist und schon viele Tonnen an Emmissionen, aber auch Lärm und Verkehr eingespart hat.
 
incharge !!
In Zusammenarbeit mit der Stadt den Einzelhandelsverbänden und einigen Händlern konnte incharge wie geplant zu 01.12.2017 starten.
Das Konzept ist verblüffend einfach.
Der Einzelhandel oder die Verwaltung geben als Partner von incharge, bei den Lieferanten als Anlieferadresse das incharge Logistikzentrum im Hafen an.
Sofort werden alle Mengen nicht mehr einzeln in die Innenstadt geliefert, sondern bereits vorgebündelt durch die Paketdienste und Speditionen nachts, oder im Laufe des Tages inm Logistikzentrum.
 
Ware, die im Hafen eingeht, wird anschließend unmittelbar dem Handel gemeldet und der Händler entscheidet, wann was ins Geschäft geliefert wird.
Hierdurch entsteht eine hohe Transparenz zu der eingehenden Ware, die bereits kontrolliert und vorsortiert auf die Auslieferung wartet.
Ins Geschäft wird dann einmal am Tag, außerhalb der Stoßzeiten das geliefert, was für den Verkauf gerade benötigt wird.
Der Rest kann im Lager verbleiben, so dass im Geschäft Platz ein größeres Warensortiment, der Platz und die Zeit für Kunden eine neue Qualität erreicht.
 
Dazu kommt, dass incharge Partner Ihre Kunden abends mit Elektro Fahrzeugen beliefern können und das lästige nach Hause tragen, gegen gemütliches Shoppen eingetauscht wird.
 
Siehe www.incharge.city
 
Machen wir uns nichts vor:
die Reduzierung und Entspannung des Verkehrs ist der Schlüssel, um in den Städten zu überleben.
Auch wenn wir derzeit ín Düsseldorf nicht über CO 2 sprechen.
Auch das Thema kommt zurück, und dann geht es wieder über benzingetriebene Fahrzuge.
 
Der Ausbau der Elektromobilität und auch der Brennstoffzelle ist ein wichtiger Baustein, aber bis das wirklich spürbar ist, werden noch viele Jahre vergehen.
 
Fragen wir uns doch anderseits mal:
•         Brauchen wir wirklich täglich frische Papaya aus Thailand?
•         Brauchen wir unbedingt Mineralwasser von den Fidschi Inseln oder aus Italien?
•         Müssen wir die neue Handyhülle als „Prime Lieferung“ heute nachmittag haben?
•         Muss Schlachtvieh von Polen quer durch Europa gefahren werden um dann als Schinken mit spanischem Gütesiegel im Supermarkt in Düsseldorf zu liegen?
 
Der Onlinehandel ist hilfreich und deckt den Bedarf für bestimmte Bereiche, für schwer erreichbare Produkte vor allem aber auch in kleinen Gemeinden ab.
 
Wie wäre es, wenn ein Teil des Onlinehandels wieder in die Stadt zurückverlagert wird und wir unsere Kleidung, Lebensmittel, Bücher und Elektroartikel im Geschäft kaufen? Stickoxide und Feinstaub bleiben damit draußen ! Vielleicht bekommen wir vom freundlichen Einzelhändler sogar einen Kaffee angeboten und können dabei Menschen persönlich kennenlernen und treffen? Eine ganz neue Art der Kommunikation,statt zu Hause vor dem Bildschirm auf die Kaufbestätigung zu warten.
 
Wenn sich etwas lohnt, waren immer schon alle dabei !
 
Und wenn nicht jetzt, wann dann ?
 
Bieten wir in Industrie, Handel und Verwaltung die Alternativen.
 
Ich bin sicher, das wird nicht nur für unsere Stadt ein Erfolgsmodell für Deutschland.

Holger te Heesen

Düsseldorf, 19.03.2018,

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