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Stand 11/2007

Preiserhöhung von 4,9 % ab 01.01.2008

Sehr geehrte Kunden,, zum 01.01.2008 müssen wir leider die Frachtkosten national um 4,9 % anheben.

Die Verknappung des Frachtführermarktes seit Anfang 2007 hat zu enormen Engpässen in der Laderaumbeschaffung geführt und die Kosten explodieren lassen.

Durch konsequenten Ausbau des eigenen Fuhrparks und die strikte Einhaltung Der Linienverkehre im 24 Stunden Einsatz konnten wir die enormen Kostenerhöhungen Im Laufe des Jahres zumindest teilweise auffangen.

Trotzdem kommen wir nicht weiter und wir möchten das auch ausführlich begründen und um Ihr Verständnis werben.

- Die Treibstoffpreise die seit 01.01.2007 wieder mal um mehr als 20 % angestiegen.
- Die Maut wurde von 0,124 € auf 0.13 € pro gefahrenen Kilometer erhöht.
- Die Besteuerung des Biodiesels um 10 % wurde eingeführt.
- Die Einführung der neuen Lenkzeitverordnung am 01.05.2007 erhöht den Personalaufwand
  um über 15 %.

Dazu kommt: die digitale Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW auf 88 km/h. Hierdurch ist ein zügiges Überholen überhaupt nicht mehr möglich und verursacht Staus und gefährliche Situationen, da die Geschwindigkeiten von anderen Verkehrsteilnehmern falsch eingeschätzt werden.

- Permanente BAG Kontrollen speziell für deutsche LKW halten im Durchschnitt jedes
  unserer Fahrzeuge täglich 15 Minuten auf.

- Durch das enorme Verkehrsaufkommen sind die Rastplätze an den Autobahnen überfüllt.   Gerade ausländische LKW stehen oft in Ein und Ausfahrten oder sogar auf   dem Standstreifen was zu einem sehr großem Risiko für alle Verkehrsteilnehmer wird.

Der Digitale Tacho lässt keinen Spielraum mehr für Wartezeiten durch Stau oder lange Be – und Entladezeiten.

Was soll ein Fahrer machen, der tagsüber 2 Stunden auf die Entladung wartet und dessen digitaler Tacho nach der 10.Stelle „ Feierabend“ anzeigt, er aber noch 4 Terminsendungen auszuliefern hat?

Gerade bei den Anlieferungen bei Groß – und insbesondere Baumärkten ist durch Personalabbau immer mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen.

Die überfülltem Landstraßen und Innenstädte, lassen die durchschnittlichen Stops pro LKW seit 2002 Ø 18,5 Stops auf 2007 14,0 Stops sinken.

Alleine hierdurch werden pro 100 Sendungen 2,5 Fahrzeuge mehr eingesetzt, was natürlich auch wieder zu mehr Kosten und auch zu mehr Verkehr führt.

- Wir setzen mittlerweile für die Auslieferung von Ø 200 to im Nahverkehr Ø 40 NV LKW ein,   das waren 2002 noch 33 LKW.

Zu Lohnnebenkosten brauchen wir sicher nicht ausführlich Stellung zu nehmen. Trotz vollmundiger Erklärungen gibt es keine steuerlichen Entlastungen für das Personal Im Gegenteil durch Kürzung der Pendlerpauschale, Wegfall von steuerfreien Zuschüssen hat sich das Einkommen verringert. Dazu kommen die Kostensteigerungen in der Lebenshaltung und der Altersvorsorge

2007 haben wieder namhafte Sammelgutspeditionen Ihre Dienstleistungen eingestellt oder sind sogar in die Insolvenz gegangen.

Wir haben es auch Dank dem Verständnis unserer Kunden, Mitarbeiter und Partner immer wieder geschafft wirtschaftlich zu arbeiten um alle Kosten bezahlen zu können.

Das muss natürlich auch im Jahr 2008 so bleiben. Wir hoffen Ihnen mit der ausführlichen Erklärung die Situation realistisch dargestellt zu haben und sind sicher dass Sie die Argumente nachvollziehen können.

Mit ABC-Logistik haben Sie einen stabilen Partner, der auch in Ausnahmesituationen schnell, umsichtig und kulant reagiert.

Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit und gerne zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen

ABC-Logistik GmbH Düsseldorf

Ihr Holger te Heesen
    
Sonja Ledermann

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